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Club-News






Artikel von Samstag, 24. April 2021:

Infektionsschutzgesetz

Nach dem neuen Infektionsschutzgesetz ist Sport im Freien nur noch allein oder zu zweit zugelassen. Das bedeutet,  dass Platzbuchungen für dreier oder Vierer Flights nicht mehr zugelassen sind. 

Der Zeitabstand zwischen den Abschlagszeiten wird ab Dienstag, den 27.04.21 von 10 Minuten auf 8 Minuten verkürzt. 




Artikel von Freitag, 16. April 2021:

Platzpflegemaßnahmen

Ab dem 26. April 2021 werden die intensiven Frühjahrs-Platzpflegemaßnahmen mit dem Aerifizieren und Sanden der Grüns begonnen.


Als erstes werden die Grüns aerifiziert und gesandet. Diese Maßnahme wird bei entsprechender Witterung ca. 2 Tage in Anspruch nehmen. Es ist während dieser Arbeiten ein Spiel eingeschränkt möglich, d.h. es werden teilweise nur die Wintergrüns zur Verfügung stehen. Die Arbeiter haben dabei absoluten Vorrang, damit die Maßnahmen ohne Verzögerung durchgeführt werden.
Mit etwas zeitlichem Abstand werden dann auch die Abschläge bearbeitet. 
Die Arbeiten können leider nur bei guter Witterung angegangen werden, sind allerdings unerlässlich für die Gesundheit des Rasens auf diesen stark beanspruchten Flächen.
Bei gutem Wuchs wird die Beeinträchtigung des Spiels nach ca. 10-14 Tagen vorüber sein.

Wir bitten alle Golfer, größtmögliche Rücksicht auf unsere Mitarbeiter zu nehmen. Seien Sie versichert, dass das Team bemüht ist, die Arbeiten so schnell und schonend wie möglich über die Bühne zu bringen.







Artikel von Donnerstag, 01. April 2021:

World Handicap

Ein neues Handicap - System ist seit dem 1. Januar 2021 in Kraft. Eine kurze Einführung in die Veränderungen und Auswirkungen.



Neue Handicap-Regeln 2021
Liebe Mitglieder, 
zunächst wünsche ich Ihnen ein Frohes und Gesundes neues Jahr. Auch wenn die Golfplätze Anfang des Jahres noch geschlossen waren, gibt es seit dem 01. Januar 2021 ein neues Handicap System welches doch zu erheblichen Änderungen führt und somit für uns alle eine Umstellung bedeutet. Die Ankündigung kam bereits vor über drei Jahren. Leider wurde das Thema aber von allen Golfverbänden doch etwas spät und mit nicht gerade unerheblichen Nebengeräuschen eingeführt bzw. die genaue Definition sehr spät kommuniziert und teilweise fehlerhaft umgesetzt. Auf Golf.de gibt es diesen Artikel den ich Ihnen allen für die Vorbereitung auf die Saison 2021 ans Herz legen möchte. Bereiten Sie nicht nur Ihren Golfschwung vor sondern nutzen Sie gerade jetzt die Zeit und bereiten sich auf die neue Saison vor. Wenn man bei den Regeln sicher ist kann man sich so manchen Schlag sparen! Die Handicap-Regeln bringen neue Begriffe mit sich, alte Regelungen entfallen, neue werden eingeführt, einiges bleibt unverändert.
Hier finden Sie einen Überblick der relevantesten Änderungen bzw. der Elemente, die Bestandteil des Handicap-Systems sind. 
Weltweit werden derzeit die sechs verschiedenen Handicap-Systeme zu einem einheitlich geltenden World Handicap System vereint. Obwohl jedes der Handicap-Systeme nur den Sinn hat, die Spielstärke eines Golfers auszudrücken, unterscheiden sich diese Systeme teilweise sehr deutlich. In Zeiten der Globalisierung reisen immer mehr Golfer in andere Länder. Der Golftourismus boomt und sowohl Deutsche, als auch Golfer anderer Nationen spielen international auf allen Kontinenten. Um die Handicap-Führung nach einheitlichen Regeln zu garantieren und auch international ein Fair-Play um die Platzierungen in den Nettowertungen sicherzustellen, wurden aus allen sechs derzeit geltenden Systemen die besten Aspekte übernommen und vereinheitlicht. So enthält auch das neue World Handicap System viele Regelungen, die uns schon aus dem EGA-Vorgabensystem bekannt sind. 
Was bleibt? Für uns unverändert, werden Handicaps auch zukünftig bis zu einem maximalen Handicap von 54 geführt. Dies war eine Anforderung der EGA (European Golf Association), da in Europa sonst sehr viele Golfspieler gar kein Handicap mehr gehabt hätten. Sehr wichtig war es für uns außerdem, dass die einzelnen Nationalverbände auch weiterhin entscheiden können, ob der Anstieg eines Handicaps bei einem bestimmten Wert gestoppt werden kann. Dieser Wert wird in Deutschland unverändert bei 26,5 liegen. Oberhalb von 26,5 kann sich ein Golfer nur verbessern. In diesem Bereich erfolgt keine automatische Heraufsetzung, es sei denn, auf Wunsch des Spielers. Weiterhin unverändert bleibt für uns auch die Kalkulation der Handicaps auf Basis des bereits bekannten Course Ratings, also mit Hilfe der Course-Rating- und Slope-Werte. Wie schon bisher gewohnt, wird je nach Abschlag, Handicap und Spieler die individuelle Spielvorgabe ermittelt, die zukünftig nur „Course Handicap“ oder „Playing Handicap“ heißen wird. Außerdem können die sehr beliebt gewordenen, vorgabenwirksamen Runden über neun Löcher weiterhin gespielt werden. Schon heute gibt es die Möglichkeit, vorgabenwirksame Runden außerhalb von Turnieren als Extra Day Score bzw. EDS-Runde zu spielen. Auch diese Regelung bleibt bestehen. Hier ändert sich nur der Name in „registrierte Privatrunde“. Andere private Runden, also alle nicht zuvor registrierten Runden, werden auch weiterhin nicht zur Berechnung der Handicaps herangezogen. Unverändert bleiben weiterhin die Spielformate, die zur Handicap-Berechnung genutzt werden. So sind auch im World Handicap System nur Einzel-Zählspiele, das Zählspiel nach Stableford, der Maximum Score und die nur sehr selten gespielten Par- oder Bogey-Spiele vorgabenwirksam. 
Was ist neu?
Es werden jedoch auch einige Neuerungen auf uns zukommen. Besonders ungewohnt wird dabei zunächst die Berechnungsmethode sein. Während die Vorgaben bisher aufgrund von Stableford-Nettopunkten fortgeschrieben worden sind, wird der zukünftige Handicap-Index auf Basis der Score Differentials nach jeder Runde neu berechnet. Der Score Differential ermöglicht die Vergleichbarkeit der Ergebnisse, die auf unterschiedlichen Plätzen erspielt wurden und beschreibt den Unterschied zwischen dem gewerteten Ergebnis und dem Course Rating unter Einbeziehung des Slope Ratings. Dazu werden die besten acht der letzten zwanzig Handicap-relevanten Ergebnisse bewertet. Nur aus diesen acht Ergebnissen wird der Durchschnitt ermittelt. Damit entfallen die bisher genutzten Vorgabenklassen mit Pufferzonen und Herauf- und Herabsetzungsmultiplikanden. Zur neuen Durchschnittsberechnung werden sie nicht mehr benötigt. Da es keine unterschiedlichen Vorgabenklassen mehr geben wird, entfallen auch die Einschränkungen der bisherigen Vorgabenklasse 1. Im World Handicap System können somit auch Spieler mit einem Handicap-Index von 4,4 oder besser Handicap-relevante Privatrunden spielen und an 9-Löcher-Turnieren teilnehmen, so wie es für die aktuelle Spielsaison aufgrund der besonderen Umstände ohnehin bereits ermöglicht geworden war. Eine weitere wichtige Neuerung für uns ist, dass ab 2021 alle Einzel-Zählspiel-Turniere während der Spielsaison immer Handicap-relevant sein werden. Von Mai bis September haben Spielleitungen somit nicht mehr die Wahl, ein Zählspiel-Turnier als „nicht vorgabenwirksam“ auszuschreiben. Da jedoch immer nur die acht besten der letzten zwanzig Ergebnisse eines Spielers zur Berechnung des Handicap-Index genutzt werden, beeinflussen die schlechteren zwölf Runden den Handicap-Index zunächst nicht. Nur bei anhaltend höheren Ergebnissen, wird auch der Handicap-Index entsprechend der tatsächlichen Spielstärke wieder ansteigen. Nicht Handicap-relevante Turniere sind während der Spielsaison in den Formaten möglich, die nicht für die Handicap-Berechnung genutzt werden können, wie Vierer oder Scrambles.
Das Stammblatt eines Spielers enthält im World Handicap System die jeweils letzten zwanzig Ergebnisse in chronologischer Reihenfolge. Wie bisher steht das zuletzt erzielte Ergebnis ganz oben, das älteste Ergebnis ganz unten im Stammblatt. Nach dem neuen Verfahren werden die besten acht der Ergebnisse ermittelt und nur aus diesen der World Handicap-Index berechnet. Sobald ein neues Ergebnis erzielt wird, steht es an erster Stelle im Stammblatt, das bisher 20. Ergebnis wird zum 21. und entfällt.
Die Konvertierung
Bei vielen Spielern enthält das Stammblatt derzeit weniger als zwanzig Ergebnisse. In dem Fall werden auch die Handicap-Indizes entsprechend der folgenden Tabelle aus weniger als zwanzig Ergebnissen ermittelt.
Nach demselben Verfahren wird auch die Konvertierung (einmalige „Umrechnung“) der bisherigen EGA-Vorgabe in den neuen Handicap-Index durchgeführt. Die Berechnung dazu erfolgt allein auf Grundlage der in den letzten vier Jahren erzielten, vorgabenwirksamen Ergebnisse, da nur damit die aktuelle Spielstärke widergespiegelt wird. Die Konvertierung erfolgte durch den DGV Ende November 2020. Das Wichtigste für Spieler, das Handicap, ist Ausdruck des Spielpotenzials eines Golfers. Je mehr Ergebnisse ein Spieler erzielt, desto genauer spiegelt der Handicap-Index die aktuelle Spielstärke wider. Nur so ist ein Fairplay im Spiel um Nettoplatzierungen in Turnieren möglich. Durch den Wechsel zum World Handicap System verliert die bisherige EGA-Vorgabe ihre Gültigkeit und wird durch den neuen Handicap-Index ersetzt.
Durch die Neuberechnung bei der Konvertierung ist es sehr wahrscheinlich, dass der Wert des neuen Handicap-Index von dem der bisher geführten EGA-Vorgabe abweicht. Nur Spieler, die in den letzten vier Jahren keine vorgabenwirksamen Ergebnisse erzielt haben, erhalten den Handicap-Index als Ersteintrag in das Stammblatt in unveränderter Höhe. Erst nach einigen neuen Ergebnissen spiegelt der Handicap-Index dieser Spieler ihre tatsächliche Spielstärke wider. Innerhalb von Deutschland werden die erzielten Ergebnisse nach Handicap-relevanten Runden automatisch durch den Heimatclub oder die auswärtige, gastgebende Golfanlage erfasst. Nur im Ausland erzielte Ergebnisse müssen Spieler selbst Ihrem Heimatclub übermitteln.
Und ansonsten gilt für alle Spieler unverändert: Spielen Sie! Haben Sie Spaß! Genießen Sie Ihre Runden! Und erzielen Sie so viele Handicap-relevante Ergebnisse wie möglich. Ihr Handicap-Index wird damit ganz automatisch durch die Software für Sie berechnet.
 
Neuerungen in Kürz

EGA-Vorgabensystem (bisher)World Handicap System (neu)
EGA-Vorgabe(World-)Handicap-Index
VorgabenwirksamHandicap-relevant
VorgabenfortschreibungDurchschnittsberechnung des Handicaps
Streichloch (bei zu vielen Schlägen)Gewertetes Bruttoergebnis (also Wertung einer maximalen Schlagzahl)
Vorgabenklassen / Pufferzonen----
Grundlage: Stableford-NettopunkteGrundlage: Score Differential
EDS-Runden nur für Vorgabenklassen 2 – 6vorab registrierte Privatrunden für alle Spieler
9-Löcher vorgabenwirksam nur für Vorgabenklassen 2 – 6Handicap-relevante Privatrunden für alle Spieler
Vorgabenwirksame oder nicht vorgabenwirksame TurniereAlle Einzel-Zählspiel-Formate in der Spielsaison Handicap-relevant

Den Artikel kann man sich unter dem Link noch einmal anschauen und dort gibt es auch immer weitere Interessante Infos.
Ich denke bis sich das System wirklich bei uns allen eingeprägt hat wird es eine ganze Zeit lang dauern. Deshalb nehmen Sie sich bitte die Zeit und bereiten Sie sich auf die neue Saison vor! 
Bleiben Sie Gesund
Benjamin Hell Spielführer Golfclub Gut Neuenhof










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