Seniors News

2017

Turnierserie

Seniorentage 2017

Im April startete bereits die Turnierserie 'Seniorentag' für die es neben den einzelnen Tagesturnierwertungen noch eine attraktive Jahreswertung in zwei Handicapklassen gab.


Die Sieger der Jahreswertung in beiden HCP-Klassen stehen fest!

Wetter Mittelprächtig – Stimmung Prima

Seniors on Tour SEP 2017

Wetter mittelprächtig – Stimmung prima – so lautet das Fazit der zweiten Reise der Senioren im Jahr 2017, an der 16 Golffreunde teilgenommen haben. Minutiös und präzise geplant und vorbereitet von Fred (Nast), ging es diesmal gen Osten in Richtung Harz, wo wir unsere Unterkunft im Hotel Schere im schönen Fachwerkstädtchen Northeim fanden.

Begonnen haben wir unser Spiel am Dienstag, dem 12.9. im Golfclub Leinetal Einbeck in einer landschaftlich sehr reizvollen Umgebung. Der Club ist gekennzeichnet durch einen stetigen den „Berg rauf und den Berg runter“- Spielverlauf. Den „Berg runter“ wurden wir unterstützt von einem stetigen heftigen Wind, der die Schläge „den Berg“ rauf noch kürzer machte, aber den Regen aus den Aprilwetterwolken (noch) zurückhielt. Ich gebe zu, dass es (etwas) übertrieben ist, das Rough als „mannshoch“ zu beschreiben. Wer aber nicht deutlich auf dem Fairway landete, dem nutzte es gar nichts zu glauben, genau den Punkt gesehen zu haben, wo der Ball (dann auf Nimmerwiedersehen) seitlich gelandet war. Insofern waren die Flights auch geprägt von langen Zeiten fürs Suchen…! Die Löcher am „Fuße des Berges“ quer zu den „Rauf – Runter – Bahnen“ waren tricky und so übersichtlich gestaltet, dass schon mal das falsche Grün angespielt wurde…! Auf der 17 und der 18 erwischte dann sturmgepeitschter Regen die beiden letzten Flights, denen so ziemlich alles verregnete, was am Körper zu finden war …! Der Berichterstatter weiß, wovon er spricht, denn er war im letzten Flight ...!

Das tat aber dann der guten Laune beim prima Abendessen im Hotel keinen Abbruch: Unser geschätzter „Neuzugang“ Ulrich (Prädel) gab seinen Einstand, und unser „Neuling“ Uwe (Schmidt) hatte sich eine prima Idee für seinen Einstand ausgedacht: Er stiftete tolle (und liebevoll verpackte) Preise für „Nearest to the Pin“ und „Nearest to the line“, gewonnen von Willi (Albus) und Carlo (Bohn). Und der Bruttosieger des Tages hieß wiederum Willi (damit auch Nettosieger). Die anderen Nettosieger eins bis drei waren Gerd (Weber), Dieter (Joswig) und Bruno (Grüne). Allen Siegern wurden jeweils von Fred schöne Präsente überreicht. Wir ließen es uns nicht nehmen, den Siegern mit einem kraftvollen „Tee auf – Hau drauf – Loch ein“ zu gratulieren – angestimmt und dirigiert von unserem ältesten, aber immer noch stimmgewaltigen Freund Ernst (Scholl).

Der zweite Tag war von Fred für „Kultur“ vorgesehen. Bei strömendem Regen und heftigen Windböen fuhren wir in 4 Autos nach Goslar zum UNESCO Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg, das wir am Vormittag besuchten, um nach einem gemeinsamen Mittagessen eine Stadtführung durch Goslar zu machen und dann zum Abschluss noch das UNESCO Weltkulturerbe Kaiserpfalz zu besichtigen. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Fred sehr herzlich für diese ausgezeichnete Wahl danken. Mir persönlich waren diese Stätten bisher nicht bekannt. Bei allen drei Programmpunkten hatten wir das Glück, ausgezeichnete und für ihre Sache „brennende“ Führer zu haben, die sachlich und mit Begeisterung uns ihr Wissen zu vermitteln verstanden. Es ist nicht jedermanns Sache, 500 m waagerecht in den Berg zu fahren. Dieses in einem niedrigen, oben geschlossen Wagon, in dem man nur mit gebeugtem Rücken und auf einer Holzbank hockend schüttelnd und stoßend von einer lautstark klappernden Lock gezogen wird – ohne Licht in diesem Vehikel, stockdunkel …! Aber dies vermittelte schon anfänglich sehr eindringlich die Härte der bergmännischen Arbeit und die Beschwerlichkeiten aller Tätigkeiten unter Tage in einem ganz persönlichen Erleben! Das Bergwerk wurde 1988 nach über 1000 Jahren ununterbrochenen Bergbaus stillgelegt und gehört seit 1992 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Unter Rammelsberg – Wikipedia findet ihr weitere sehr interessante Information zur Geschichte und zum Bau und Erhalt dieser überaus sehenswerten industriellen Anlage unter und über Tage.

Das gleiche gilt für die Erläuterungen zur Stadtgeschichte von Goslar und zur Bausubstanz, die uns – trotz Regen und Sturm –mit Begeisterung von der Stadtführerin vermittelt werden konnten. Goslar wurde im zweiten Weltkrieg nicht bombardiert, so dass eine Substanz erhalten werden konnte, die ihresgleichen sucht und die heutzutage mit hohem Aufwand gepflegt wird. In dieser wirklich sehr schönen und sehenswerten Fachwerkstadt steht im Übrigen auch der Pranger, an den diejenigen gestellt wurden, die ihre Schulden nicht begleichen konnten. Sie mussten dort die Hose herunterlassen und nach einem langen Tage der Schmach wurden sie dann schlussendlich von zwei Obrigkeiten mit dem Hinterteil heftig auf den Stein des Prangers gestoßen. Das hat sich dann volkstümlich in der Sprachwendung „die Hose herunterlassen“ manifestiert und findet sich wieder im berühmten „Stein des Anstoßes“! Danach aber waren die Schuldner dann schuldenfrei!!!! Was man nicht alles beim Kulturtag der SOT - Golfreise erfahren und lernen kann!!

Beeindruckend dann auch noch der Besuch der „Kaiserpfalz Goslar“. Das Kaiserhaus Goslar ist mit 54 Metern Länge und 18 Metern Tiefe der größte und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts seiner Zeit und diente den damaligen Kaisern als zeitweiliger Regierungssitz, z. B. schon Heinrich dem III um 1050 – wir erhielten eine Nachhilfestunde in deutscher Geschichte! Insbesondere auch zu den pompösen Wandbildern, die von den preußischen Kaisern als Auftragsarbeit an den Kunstmaler Wislicenus vergeben wurden. Er stellte sie in den Jahren von 1877 bis 1890 her und sollte das Kaisertum der Hohenzollern in die Tradition der römisch – deutschen Kaiser stellen. Ich empfand diese riesige Bildgalerie als pompös, monströs und sehr nationalistisch, eigentlich unerträglich – aber auch als ein Dokument der deutschen Zeitgeschichte, das für mich ganz neu war.

Zurück zum Golfen: Am Donnerstag Morgen spielten wir den Meisterschaftsplatz „Niedersachsen Course“ im Golfclub Hardenberg Gut Levershausen bei Northeim. Wir starteten gegen 10 Uhr bei 8 Grad Celsius und heftigem Wind, aber erst einmal ohne Regen. Ein langer Platz, ein schwieriger Platz, ein toller Platz – ein Platz, der von denjenigen, die vom Golf- Virus befallen sind, unbedingt einmal gespielt werden sollte! So variantenreich, so unterschiedlich, so herausfordernd ist dieser Platz, auf dem auch die deutschen Meisterschaften gespielt werden, angelegt worden. Nicht zu vergessen das Inselgrün in der Form des Keilerkopfes, dem Wappentier der „von Hardenbergs“. Zu den Ergebnissen: Der Preis für den „Longest Drive“ ging mit 197 Metern an Uli (Prädel) und auch beim Wettbewerb „Nearest tot he Pin“ (auf dem Inselgrün ausgespielt!!!) hat dieser begabte Nachwuchsspieler wieder das beste Ergebnis erzielen können! Der Nettosieger der beiden Spieltage war Willi (Albus), der Bruttosieger euer aktueller (Ersatz-) Berichterstatter Friedrich (Dossmann). Neben den schönen Preisen für diese Tagesergebnisse erhielt unser Ernst (Dr. Ernst Scholl) den Preis für den ältesten Teilnehmer an der SOT – Reise – eine schöne Tradition, die wir weiter beibehalten sollten.

Mit dem herzlichen Dank an Fred für eine wiederum sehr gelungene und harmonische Golfreise zu beeindruckenden Zielen und Plätzen verabschiedete euer Seniors Captain Friedrich die Golffreunde – und Ernst übernahm wiederum die Regie für unser „Tee auf – Hau drauf – Loch ein“, das dann auch im ganzen Leinetal von Göttingen bis Hannover zu hören war.

Seniors on Tour 2017

Die erste SOT Reise führte uns im Mai ins Osnabrücker Land und war wieder einmal bestens organisiert ein voller Erfolg auch weil das Wetter mitgespielt hat.

Vom 12. bis 14. September führt uns die zweite Reise "Seniors on Tour" ins Harz Vorland.

SENIORS ON TOUR

Mai 2017

Ziel des ersten SOT-Ausflugs unserer Golfsenioren war in diesem Jahr das Osnabrücker Land. Vom 9. bis 11. Mai genossen 24 hoch motivierte Spitzengolfer ein ambitioniertes Programm, das diesmal ganz im Zeichen sportlicher Herausforderungen stand.

Am ersten Tag Profigolfen auf dem Leading-Platz des GC Osnabrück, am zweiten Tag „knallhartes“ Boßeln und zum Abschluss wieder Vorzeige-Golf beim GC Artland.

Der Leading Golf Course in Osnabrück war bis auf die Grüns eine wunderschöne Anlage, wobei die Fairways leider des Öfteren zu schmal gerieten und darüber hinaus noch mit viel zu vielen Baumkronen eingeengt wurden. Streuende Longheater hatten es wirklich schwer; Astgeschepper verbunden mit ausgeprägten Suchprozessen war an der Tagesordnung. Netto-Sieger war an diesem Tag Norbert Rath gefolgt von Hermann Reckels. Den Nearest to the Pin – Preis erspielte sich ganz souverän Rüdiger Clement.

Am golffreien 2. Tag wurde geboßelt. Drei Mannschaften kämpften auf mehreren Straßenkilometern „verbissen“ gegeneinander. Leider konnte die Gruppe mit der schönen Holzkugel nie so richtig ins Spiel finden. Äußerst erträglich wurde die anspruchsvolle Sportart durch einen mitgeführten Leiterwagen, der mit „auserwählten“ alkoholischen Getränken gut bestückt war. Dazu kamen zur Halbzeit frisch servierte heiße Frikadellen; uns ging es gut. Absoluter Boßel-König wurde Gerd Weber, der bereits mit dem ersten Wurf die aufgestellte, zuvor geleerte Flasche brutal zerdepperte. Etwas unkameradschaftlich ließ er keinem unserer Boßel-Fachleute auch nur den Hauch einer Chance. Insgesamt hat dieser Boßel-Tag (einmal etwas Anderes) mit abschließendem gemeinsamen Kaffee- und Kuchen-Fassen allen sehr viel Spaß gemacht.

Am letzten Tag ging es zur Abschlussrunde auf den Golfplatz des GC Artland. Hier hatten wir endlich das lang ersehnte Frühlingswetter mit viel Sonnenschein und angenehmen 24 Grad. Der wunderschön angelegte Golf-Course besticht vor allem durch seine himmlische Ruhe, die nur manchmal durch vorlautes Vogelgezwitscher unterbrochen wird. Nachdem wir alle ein schönes Golfspiel genossen hatten, wurden auf der großen Sonnenterrasse die Gesamtsieger aus beiden Golftagen gebührend geehrt. Absoluter Brutto-Gewinner war wieder einmal Hermann Reckels mit insgesamt 34 Punkten, der auf beiden Plätzen klar vorne lag. Auch auf der Netto-Seite war Hermann mit 62 Punkten nicht zu schlagen. Zweiter wurde Norbert Rath (59 Pkt.) gefolgt von Carlo Bohn (58 Pkt.), Reinhard Santner (56 Pkt.), Klaus Rudloff (56 Pkt.) und Bernd Roden (56 Pkt.). Zum Schluss haben wir in alter Tradition auch diesmal wieder unserem ältesten Mitspieler für seine Teilnahme gedankt. Es war Ernst Scholl, der endlich wieder dabei sein konnte und darüber hinaus unseren Schlachtruf mit Abstand am besten beherrschte.

Insgesamt war dieser 1. SOT-Ausflug in diesem Jahr wieder ein schönes gemeinsames Golferlebnis. Die beiden Spitzenreiseleiter Wolfgang Staudinger und Steffen Haesner haben auch diesmal einen ausgezeichneten Job gemacht.

Wir freuen uns schon jetzt auf die 2. Reise im September, die in den Raum Goslar führen wird.

Jahresabschlussfeier der Golfsenioren

2016

Am 6. Dezember 2016 feierten 30 Golfsenioren des GC Gut Neuenhof ihren traditionellen Jahresabschluss.

Wie in den vorangegangenen Jahren ging dem abendlichen Vergnügen auch diesmal wieder ein kerniges Auflockerungsturnier voraus. Bei herrlichem Vorwinterwetter starteten 18 unempfindliche Vorzeigegolfer zu einem anspruchsvollen Chapman-Vierer.

Gewonnen hat das Team  Klaus Vay und Dieter Joswig, da sich hier die völlig unkalkulierbar springenden Bälle auf dem gefrorenen Boden am häufigsten schnell in die auserwählten Löcher verirrten (wird vom Team allerdings ganz anders gesehen). Aber auch allen anderen Golf“profis“, die nicht so viel Glück hatten oder die Bälle überhaupt nicht trafen, wurde ihre bloße Turnierteilnahme mit einer Flasche Wein nachträglich versüßt (welch ein schönes Turnier !!).

Die eigentliche Feier startete um 17:00 Uhr mit einem feinen Abenddinner.

Nach dem Hauptgang folgten viele große Ehrungen. Hierbei ging es zunächst um das glanzvolle individuelle golferische Können bzw. den damit erzielten Höchstleistungen im abgelaufenen Spieljahr und zwar in folgenden Disziplinen:

14-tägiges Ashtray-Turnier
1. H.J. Klein;  2. Steffen Haesner;  3. Heinz Hanisch

Matchplayserie EULENSPIEL
1. Hermann Reckels;  2. Friedrich Dossmann

Sümmermann Pokal
1. Peter Mause

Anschließend bedankte sich Friedrich Dossmann bei den ehrenamtlichen Helfern, die mit ihrem Engagement auch wesentlich zu der netten Golfgemeinschaft der Senioren beigetragen haben.

Ein ganz besonderer Dank ging auch an die Gastronomie für das vorzügliche Essen und die wirklich liebevolle Bewirtung.

Zum Schluss nochmals ein großes Dankeschön an unseren lieben Seniors Captain Friedrich, der auch wieder diesen Abschlusstag hervorragend organisiert und gemanagt hat; möge er uns noch viele Jahre als Captain erhalten bleiben.

Fotos

SENIORS ON TOUR

Herbst 2016

Der traditionelle 2. SOT-Ausflug der Golfsenioren des GC Gut Neuenhof führte in diesem Jahr vom 27.-29. September in den Odenwald.

Die gesamte Reise hatte diesmal unser Seniors Captain Friedrich Dossmann selbst vorgeschlagen, entsprechend hervorragend designed und dann in mühevoller Kleinarbeit auf höchstem Niveau profihaft organisiert (was auch nicht anders zu erwarten war). Die beiden eigentlichen Organisatoren Steffen Haesner und Wolfgang Staudinger waren wunderbar entlastet und brauchten nicht im Geringsten korrigierend einzugreifen.

Mit diesem Ausflug hat uns Friedrich Dossmann auf eine nette Weise seine 2. Heimat im Odenwald näher gebracht mit dem Sitz seiner Gießereifirma, seinen umliegenden Stammhotels und nicht zuletzt seinen Lieblingsgolfplätzen.

Da sich die gute Küche und das schöne Ambiente des Stammhotels  „Prinz Carl“  in Buchen schon vorher herumgesprochen hatte, waren von den 19 Teilnehmern bereits mehr als die Hälfte einen Tag eher angereist, um so einen wundervollen Einstieg in das Reiseprogramm zu genießen.

Der offizielle Start des dreitägigen Golfevents fand im Golf-Club Gut Sansenhof in der Nähe von Amorbach statt. Ein sehr ruhig gelegener Platz mit weiten Blicken über den Odenwald bis hin zum Spessart. So weit wie die Blicke waren, entpuppte sich auch die Breite der Fairways. Unsere „Long Heater“ und „Streuer“ kamen hier voll auf ihre Kosten; Filigrantechniker hatten dagegen etwas das Nachsehen.

Grandioser Gewinner an diesem 1. Tag war Hermann Reckels mit 41 Netto- und 27 Brutto-Punkten. Zweiter Netto-Sieger war Steffen Haesner (38 Pkt.), gefolgt von Jochen Buchmann (37 Pkt.). Den auf Bahn 15 ausgespielten höchstwertigen Nearest to the Pin-Preis (Smartphone) sicherte sich mit brillanter Golfpräzision Willi Albus (Abstand: 3,19m) und dies bereits im 1. Flight, so dass damit kein nachfolgender Spieler auch nur den Hauch einer Chance hatte.
Bei einem hervorragenden Schlemmermenu und guten Weinen fand dann der  erste Reisetag einen in jeder Hinsicht schönen Ausklang. Der Abend war wie in den früheren Zeiten wieder alles andere als langweilig.

Der zweite Golftag stand ganz im Zeichen eines umfangreichen von Friedrich Dossmann vorbereiteten Programms. Hierfür stellte Friedrich unentgeltlich einen Bus zur Verfügung, was den Tageseinstieg deutlich erleichterte.

Zuerst fuhren wir zur Gießerei Dossmann nahe Walldürn. Das erfolgreiche Unternehmen mit rd. 200 Mitarbeitern fertigt hochwertige komplexe Gussteile mit Stückgewichten bis 8.500 kg. Nachdem Friedrich mit ordentlich Herzblut und Engagement einen kurzen Überblick über seine Firma gegeben hat, haben wir die Fertigung in zwei Gruppen ausführlich besichtigt. Danach waren wir doch sehr erstaunt, wie viele ganz unterschiedliche, meist manuelle Arbeitsprozesse mit der Herstellung eines solchen Gussteils (z.B. für Windenergieanlagen) verbunden sind und wie rustikal diese Arbeiten zum Teil sind. Der Besuch dieser lebendigen Gießerei mit Hitze, Qualm, Schmutz, Lärm und innovativen IT-Prozessen war auf jedem Fall einmal etwas ganz anderes als das Kennenlernen eines Weinkellers (was aber auch seine Reize hat). Einen ganz großen Dank an Friedrich.

Nach dieser Werksbesichtigung fuhren wir nach Amorbach, einem liebenswerten denkmalgeschützten Barockstädtchen, das häufig auch als Schmuckkästchen der Architektur bezeichnet wird. Hier ging es zunächst in den Biergarten einer ehemaligen Brauerei, wo ein herzhaftes Mittagessen auf uns wartete. Anschließend folgte Kultur pur. Im Rahmen einer sehr informativen Führung bewunderten wir die prachtvolle fürstliche Abtei mit ihren prunkvollen Räumen und der wohl schönsten Bibliothek des 18. Jahrhunderts.

Im Mittelpunk dieser ehemaligen Klosteranlage steht aber die imposante fürstliche Abteikirche mit einer gewaltigen Barockorgel, die mit 51.115 Pfeifen, 65 klingenden Registern und einem Glockenspiel für ein einmaliges Klangerlebnis sorgt. In einem extra für uns arrangierten 20 minütigen Orgelkonzert konnten wir diesen Ohrenschmaus in vollen Zügen genießen. Bei einigen Musikexperten von uns war die Begeisterung so groß, dass zum Schluss aus kräftigster Kehle mitgesungen wurde.

Für einen schönen Ausklang dieses Reisetages sorgte das anschließende Kaffeetrinken in der historischen Schlossmühle, wo sich aber nur wenige an die berühmte äußerst „kalorienarme“ Prinzregententorte heranwagten.

Am Abend haben wir Golfer uns dann bei einem ausgezeichneten Candle- Light- Dinner ganz herzlich bei Friedrich Dossmann für sein großes Engagement bedankt und ihm als Geste eine 120 x 80 cm Fotoleinwand mit alten Erinnerungen überreicht. Gestalter dieses künstlerisch wertvollen Fotoarrangements war wie immer unser Star-Fotograf Werner Bauer.

Am letzten Tag unseres Ausflugs ging es zur Abschlussrunde auf den Golfplatz Glashofen-Neusass bei Walldürn. Die wunderschöne Golfanlage liegt auf 430m Höhe inmitten des Madonnenländchens und erlaubt auch hier weite Blicke über Odenwald und Spessart. Mit nur leichten Erhebungen war der Platz für uns Golfsenioren wie geschaffen. Leider erregte der prachtvolle alte Baumbestand am Rande der Spielbahnen bei einigen nicht so versierten Golfern ein nicht zu überhörendes Missfallen.

Nach der schönen Golfrunde, die allen sehr gefallen hat, wurden die Gesamtsieger aus den beiden Golftagen geehrt. Brutto-Gewinner war wie nicht anders zu erwarten Hermann Reckels mit 44 Punkten. Auf der Netto-Seite setzte sich mit 75 Punkten Steffen Haesner klar durch. Ihm folgten auf den nächsten Preisrängen Jochen Buchmann (69 Pkt.), Gerd Harnischmacher (69 Pkt.), Wolfgang Staudinger (66 Pkt.) und Willi Albus (65Pkt.).

Insgesamt war dieser 2. SOT-Ausflug in diesem Jahr, nicht zuletzt aufgrund des herrlichen Spätsommer-Wetters, wieder ein schönes gemeinsames Golferlebnis.

Friedrich hat ein tolles Programm vorbereitet, Werner wieder sehenswerte beigefügte Fotos gemacht und Steffen ohne Murren den Bericht geschrieben.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

 
 
 
 
 

Burghard Sümmermann Pokal

2016

Im Jahr 2015 bei bitterer Kälte und in unangenehmem Regen, im Jahr 2016 bei schönstem Wetter und in größter Hitze – die tapferen Kämpfer der „Ashtray Truppe“ lassen sich durch keine Unbillen der Witterung davon abbringen, der Einladung von Sigrid Sümmermann zum jährlichen „Burghard Sümmermann Pokal“ zu folgen. Und so stritten 16 wackere Seniorengolfer am Dienstag, dem 13.9.2016 um die Ehre, den Wanderpokal wiederum aus den Händen von Sigrid entgegennehmen zu dürfen.

Sigrid verwöhnte uns wieder mit einer hervorragenden Halfway- Verpflegung – die war so gut, dass einige Senioren dann doch recht lange verweilten und fast das Weiterspielen vergessen hätten: Sitzen, Essen, Trinken und Plaudern – da würden manchen schon 9 Loch reichen….!

Der strahlende Sieger in diesem Jahr war unser „Peter“ (Mause), der nach dem von Sigrid gesponserten Essen eine bewegende, weil sehr persönliche Dankesrede hielt. Er erinnerte daran, dass es Burghard Sümmermann persönlich war, der ihn in seinen golferischen Anfängen mit den Worten“ Na, Du einarmiger Bandit, willst Du nicht mit uns spielen“ für die Ashtray- Mannschaft gewonnen hat. Dieser ist er bis zum heutigen Tage immer treu geblieben ist, schätzt deren Anerkennung und Freundschaft und bekennt, dass ihm dieses viel bedeutet.

Die Ashtray – Truppe dankte ihm für seine Worte mit Applaus und auch für die Runde Bier, die er auf seinen Sieg für uns spendierte. Mit dem Dank an Sigrid durch den Senior´s Captain Friedrich Dossmann mit einem großen Blumenstrauß und einer guten Flasche Wein verband dieser den Wunsch, dass diese schöne Tradition auch im Jahre 2017 seine Fortsetzung finden möge.

Angefügt ist ein Bild aus den „alten Zeiten“ (aus dem Jahr ????), das Werner Bauer uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat: In der Reihe sitzend von links nach rechts Otfried Esdar, Helmut Aster, Burghard Sümmermann, Reinhard Jaschinski, Georg Köster. In der Reihe stehend von links nach rechts: Hans Dieter Marsch, Jochen Brussat, Ernst Scholl, Wolfgang Habekost, Manfred Toepper, Werner Bauer, Helmut Thünemann.

Friedrich Dossmann (Senior´s Captain)

Erster SOT Ausflug 2016

Von Dienstag, dem 7.6. bis zum Donnerstag, dem 9.6 fand der erste Ausflug 2016 der Golfsenioren des GC Gut Neuenhof statt. Das Ziel: die Golfclubs Widukind-Land und Ravensberger Land im schönen (und bergigen!) Lipperland. Er wurde wiederum bestens organisiert von dem bewährten Team um Steffen Häsner und Wolfgang Staudinger. Leider konnte Steffen selbst nicht daran teilnehmen, so dass die Last der Organisation vor Ort allein auf den Schultern von Wolfgang lag. Was ihm aber absolut mühelos von der Hand ging, wenn auch ab und zu eine gewisse (beginnende?) Altersschwerhörigkeit der Teilnehmer eine mehrfache Ansprache - Wiederholung bedingte.

Es kling „platt“ und wie ein „Routine - Lob“: Wer nicht dabei war, der hat tatsächlich viel versäumt“ – aber so war es wirklich! Ich denke, die angefügten Bilder sprechen mehr als tausend Worte eures „Ersatzberichterstatters“ und Senior Captains Friedrich, der diesen Bericht, den sonst Steffen geschrieben hat, verfasst. Großen Dank daher an unseren Haus- und Hof – Fotografen Werner, der uns auch bei schwierigen Bedingungen (frühmorgens und mittags und auch spät abends) mit großem Können und Bravour abgelichtet hat.

Der lippische Wettergott war uns am Dienstag richtig hold – bei Wärme und viel Sonne haben sich die Senioren auf dem schwierigen – weil engen und mit hohen Bäumen gesäumten und mit hohem Rough versehen Kurs vom GC Widukind-Land doch recht schwergetan. Und immer wieder rauf und wieder runter und wieder rauf und wieder runter…. Was aber der Freude am Golfen und der Freude an unserer Gemeinschaft keinen Abbruch getan hat. Die Tagesergebnisse: 1tes Netto mit 31 Punkten: Friedrich Dossmann, 2tes Netto mit 30 Punkten: Reinhard Santner 3tes Netto mit 28 Punkten: Rolf Puruckherr / Edgar Dallmayr / Dieter Joswig. 1.tes Brutto mit 20 Punkten: Friedrich Dossmann.

Hotel und Abendessen und Bier und Wein und Service waren sehr OK – zumal wir ein so gutes Timing hatten, dass Regen und Blitze erst kamen, als wir schon trocken in unserer Unterkunft waren und bei Tische saßen.

Der Mittwoch war von einem vollen Programm von interessanten Besichtigungen geprägt. Es ging (mit dem Bus) los zur Adlerwarte in Bielefeld mit einer höchst eindrucksvollen Flugschau von Falken, Geiern und Adlern. Ein toller Falkner begeisterte die vielen Schulkinder und auch uns Senioren. Was den Maschinebauingenieur Friedrich besonders beeindruckte: die Falken erreichen im Sturzflug eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h und sind dabei absolut treffsicher im Ergreifen ihrer Beute auch in der Luft. Bei einer amerikanischen Falkenart werden bis zu 400 km/h erreicht – um den extremen Winddruck ertragen zu können, hat diese Falkenart „Entlastungsbohrungen“ und „Leitbleche“ am Kopfe – was für ein genialer Ingenieur die Evolution doch ist!

Nach einer Mittagsmahlzeit im Freien beim Hotel Bärenstein ging es eine halbe Stunde zu Fuß zu den Externsteinen – auch ein spektakulärer Anblick, da wir sie uns im vollen Sonnenschein bei bestem blauen Himmel ansehen konnten. Die Führung vermittelte uns weitere historische Einblicke in ein schönes, sehr sehenswertes Naturschauspiel.

Dann ging es weiter mit dem Bus zum Hermanns- Denkmal – die Jüngeren unter uns wagten sich sogar auf die Empore, die Älteren genossen einfach den Blick von unten!

In der Herforder Brauerei erwartete uns ein sehr gutes Serviceteam, das offensichtlich stetig bei Formel 1 Übertragungen zusieht und sich bestens mit der Druckbetankung von Rennwagen vertraut gemacht hat. Man darf berichten, dass die Senioren des GC Gut Neuenhof den Test der Druckbetankung mit frischem Herforder Pils in bester Kondition und in hervorragender Haltung (auch mit dem 3 Liter Glas) bestanden und sich hierbei mindestens das Testurteil „sehr gut“ verdient haben – dies bestätigte das erfahrene Serviceteam ohne Einschränkungen.

Und dann wurde am Donnerstag noch einmal Golf gespielt, im GC Ravensberger Land, diesmal eben, aber auch mit wiederum vielen Bäumen und zum Teil sehr langen Fairways. Der lippische Wettergott machte diesmal nicht so ganz 100%tig mit, aber zum Abschluss der Runde ließ sich dann doch wieder die Sonne sehen, so dass folgende Ergebnisse erzielt werden konnten: 1tes Netto mit 33 Punkten: Norbert Rath, 2tes Netto mit 32 Punkten: Reinhard Santner / Friedrich Dossmann, 3tes Netto mit 29 Punkten: Klaus Altegoer / Bernd Roden. 1.tes Brutto mit 19 Punkten: Friedrich Dossmann.

Dank der Großzügigkeit unseres Präsidenten Edgar Dallmayr, der die nicht zu entrichtenden Präsidenten – Greenfees in Kaffee und Kuchen für unsere Truppe transformieren ließ, konnte dann unser „Reiseleiter“ Wolfgang dann bei ebendiesem Kaffee und Kuchen an einer langen Tafel im sehr schönen Clubhaus auch die „Siegerehrung Gesamt“ vornehmen. 1tes Netto mit 64 Punkten: Friedrich Dossmann, 2tes Netto mit 62 Punkten: Reinhard Santner, 3tes Netto mit 56 Punkten: Norbert Rath / Dieter Joswig, 4tes Netto mit 55 Punkten: Rolf Puruckherr, 5tes Netto mit 54 Punkten: Gerd Harnischmacher. 1.tes Brutto mit 39 Punkten: Friedrich Dossmann.

Und ebenso wurde – in alter und schöner Gewohnheit – auch Heiz Dickschat als ältester Teilnehmer mit einem Präsent bedacht!

Der Seniors Captain bedankte sich ganz herzlich bei unserem Organisator und Reiseleiter Wolfgang und überreichte einen Gutschein, den Wolfgang gerne zu seiner Stärkung im Clubhaus einreichen möge. Unter der stimmgewaltigen Mitwirkung und Leitung von Willi Albus ließen wir ihn hochleben mit einem Tee auf Hau drauf Loch ein, das bis ganz weit ins schöne Lipperland zu hören war…..!

Euer Ersatzberichterstatter und Seniors Captain Friedrich

PS: Wenn euch diese Schilderung Lust gemacht hat, wieder oder neu beim nächsten SOT Ausflug dabei zu sein (von Dienstag, dem 27. September bis zum Donnerstag, dem 29. September), dann meldet euch bitte schon einmal zur vorsorglichen Planung bei Steffen. Weitere Einzelheiten dazu folgen dann später!